Sarrazin

Um es vorweg zu nehmen, ich mag diesen Herrn nicht, weil er sich vor einiger Zeit schon abfällig über Hartz-VI – Empfänger geäußert hat. Weiterhin schreibe ich mein Statement in dieses Kapitel, weil ich kein Kapitel Ausländer habe und viele von den Gescholtenen eben auch diese Leistungen beziehen.

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass es in Deutschland ca. 100 verschiede Sozialleistungen gibt, von denen der gemeine Sachbearbeiter so viel Durchblick hat wie der Empfänger selbst, nämlich keine.

Zum Thema der Migranten selbst. Herr Sarrazin ist ein Provokateur und deshalb halte ich die Ausdrucksweise eines gebildeten Menschen, für den er sich sicher hält, für unwürdig.

Nur, in der Sache selbst hat er recht. Es haben sich hier Parallelgesellschaften gebildet, aber hat man sich in der Vergangenheit seitens der Politik diesem Thema gebührend angenommen ? Ich denke nicht.

Ich meine, in einer multikulturellen Gesellschaft sollte Integration durch Durchmischung der Völker stattfinden, so dass eine Getto-Bildung vermieden wird. Aber genau da liegt die Ursache.

Man hat den bequemen Weg seitens der Politik gewählt und damit meine ich Kommunen genauso wie Länder und Bund, so dass diese Gettoisierung überhaupt erst möglich wurde. Alle im sozialen Wohnungsbau untergebracht und keinerlei Forderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund gestellt.

So einfach macht man es keinem Landsmann. Da wird erwartet, dass der oder die für einen Euro arbeiten geht. Würden diese Forderungen den Migranten nahe gebracht, kann ich mir nicht vorstellen, dass es Leute gäbe, die in ihrem „Türkenviertel“ schon 30 Jahre lebten ohne ein Wort deutsch zu sprechen.

Ich mag manchmal wirklich nicht glauben, welche Zustände in diesem Land herrschen, wenn man logischen Grundsätzen folgt.

Wenn ich von mir ausgehe, würde mir im Traum nicht einfallen, bspw. nach Schweden auszuwandern und mich der dortigen Gesellschaft komplett zu verschließen und nur Kontakt zu Deutschen zu suchen.

Das lässt ja dann nur den Schluss zu, dass die Leute aus rein wirtschaftlichen Gründen in dieses Land kommen um sich alimentieren zu lassen. Hinzu kommt, dass aufgrund der Mentalität und Traditionen der Muslime, um es einmal auf den Punkt zu bringen, Kontroversen in die Gesellschaft getragen werden, die Einheimische oft nicht nachvollziehen können. Weiterhin vermehren sich gerade aufgrund ihrer Mentalität und Traditionen diese Menschen weit stärker als die einheimische Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass mir nichts daran liegt eine rechtsradikale Schmähschrift oder Hetze gegen Muslime zu verfassen. Ich bin am Ende auch nur ein einfacher Mann aus dem Volk, der aber sehenden Auges durch die Welt läuft und sich nicht von Politik und Medien führen lässt, sondern sich seine eigenen Gedanken macht. Ich versuche hier Fakten auf den Tisch zu bringen.

Mir ist bewusst, dass im deutschen Gedankengut der verlorene Krieg und die bis heute andauernde Implizierung der Schuld am Holocaust fest verankert sind, und eine freie Entscheidung durch die Politik daher überhaupt nicht möglich ist.

Dazu tragen schon die verschiedenen Zentralräte bei, die bei geringster Kritik gegenüber Ausländern gleich einen riesigen Bohei veranstalten.

Ich versuche es jetzt trotzdem einmal, obwohl so mancher dies als inhuman bezeichnen wird.

Ich habe in einem anderen Kapitel bereits geschrieben, dass sich niemand seine Eltern aussuchen kann, seinen Charakter, sein Herkunftsland etc. Was aber erwartet werden kann, ist ein Bemühen im Rahmen seiner Möglichkeiten als Einzelner.

Erwartet werden kann, wenn schon Möglichkeiten von Sprachkursen durch den Staat gegeben werden, dass ein „Einwanderer“ daran teilnimmt. Nur so besteht überhaupt die Möglichkeit in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, wenn nicht gerade eine türkische Firma einen Mitarbeiter sucht, der die Korrespondenz mit der Türkei erledigt, um hier einmal ein Beispiel zu nennen.

Wer sich hier auf Dauer als Totalverweigerer herauskristallisiert und konsequent alles ablehnt, was ihm an Möglichkeiten geboten wird, der hat seinen Anspruch auf Unterstützung verwirkt und sollte nach meiner Meinung dahin zurückgeführt werden, wo er her kam. Denn von einheimischen Totalverweigerern, die den Steuerzahler belasten gibt es reichlich, wobei ich hier ausdrücklich nicht die ganze Gemeinde der Hartz-IV – Bezieher in Misskredit bringen will. Ich schrieb oben bereits, im Rahmen der Möglichkeiten als Einzelner.

Das heißt, dass sowohl physische- und psychische- sowie mentale Krankheiten Berücksichtigung finden müssen. Aber gar nichts machen, obwohl in der Lage dazu, geht aus meiner Sicht nicht. Nur, da ist die Politik gefordert die richtigen Entscheidungen zu treffen, aber ich befürchte, sie wird es nicht tun, wie sie es auch bisher nicht getan hat.

Wenn solche Themen in der Öffentlichkeit hoch kochen, gibt es sonn- und donnerstags darauf Gesprächsrunden bei Frau Will und Frau Illner, in deren Verlauf die Größen aus der Politik beschwichtigend und balsamierend ihre Statements abgeben, aber in der Praxis passiert wie immer nichts. Was mich aber am meisten an unseren muslimischen Mitbürgern stört, möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Sie fordern von der christlich geprägten Welt eine grenzenlose Toleranz ein ohne es selbst nur ansatzweise zu sein.